Herrentagsregatta 2019 - KIEK MOL WEDDER UT ! 30. Mai bis 2. Juni 2019

Auswertung Herrentagsregatta 2019:

Abwechslungsreich, spannend und vor allem spaßreich war die Herrentagsregatta in diesem Jahr. Schweinswalsichtungen auf fast jeder Etappe bereicherten die Seglerherzen.  Aus Rostock starteten insgesamt 5 Teilnehmer, wovon eines aufgrund des starken Windes abbog und so eine andere Route wählte. Aus Heiligenhafen, Großenbrode und Kiel starteten weitere Schiffe, wovon allerdings nur eines den gemeinsamen Treffpunkt Burgtiefe anlaufen konnte. Vier Rostocker Crews fanden sich auf dem Siegertreppchen wieder und konnten sich so über einige attraktive Preise freuen.

Die Siegerehrung fand daher am Sonntag Abend am Mastenkran des Mecklenburgischen Yachtclubs statt, nachdem alle sicher festgemacht und aufgeräumt in der Box lagen. Den Wanderpokal konnte die Crew der „Calypso“ für sich gewinnen und wurde mit der alljährlichen Pflege und Obhut sowie mit kleinen Verbesserungen des Prunkstücks betraut.Es wurden wie immer auch viele Ideen und Ziele für das nächste Jahr ausgetauscht und wir freuen uns auf die Herrentagsregatta 2020! 

Platz 1: SY „Calypso“ (MYCR) 

Platz 2: SY „Ventura“ (MYCR) 

Platz 3: SY „Susanne B“ (Charter) 

Preis „Spezialist“: SY „Die Härte“ (MYCR) 

1. Etappe: HRO-Burgtiefe Nach unserer „Vorbesprechung“ am Mittwoch Abend im MYCR und der morgendlichen Steuermannsbesprechung im Seglerheim Warnemünde ging es um 11.00 Uhr los Richtung Fehmarn. Der Wind wehte ziemlich kräftig aus Südwest und am Ende ging bei 7 Bft. das 3. Reff an den Start. Aufgrund eines plötzlich auftretenden Schadens am Rigg (Niederholer & Kicker) bei einem Teilnehmerschiff wurde gemeinsam eine „Bahnverkürzung“ beschlossen und statt Orth wurde Burgtiefe angelaufen, wo Yachtausrüster und Riggservice vor Ort zu finden sind. Leider erreichte diese Info nicht alle Teilnehmer und „Die Härte“ fuhr wie geplant in Orth ein, was Ingo und seiner weiblichen Crew damit dann auch den Etappensieg sicherte…;) In Burgtiefe fand wieder das alljährliche Surffestival statt, was besonders den jüngeren Crews gefiel. Wie geplant, stießen dabei noch die Kieler Jungs mit einer Charteryacht dazu und so wurde der Herrentag dann an Bord und an Land ausgiebig bis in die Morgenstunden gefeiert! Zwei weitere Crews aus Großenbrode und Neustadt haben aufgrund der Windverhältnisse leider eine andere Route genommen und werden hoffentlich im nächsten Jahr dabei sein… 

2. Etappe: Fehmarn-Nystedt Nach dem Frühstück und einer morgendlichen Besprechung ging es dann gegen Mittag an den Start Richtung Nystedt, was mit umlaufenden Winden als Etappenziel festgelegt wurde. Leider schlief der Wind dann völlig ein, was zum Abbruch der Wettfahrt führte und für die Wertung wurde dann der Abstand zur Ansteuerungstonne Fehmarnsund gemessen. Eindeutiger Sieger, auch nach komplizierter Yardstickberechnung in umgekehrte Richtung, wurde die Crew der „Calypso“. Skipper Thomas S. nahm die Ehrung dann einen Tag später in Darßer Ort entgegen, wo uns die 3. Etappe hinführte und abends gab es dann wie immer den obligatorischen Umtrunk von einem Boot zum Anderen…;)

3. Etappe: Nystedt-Darßer Ort Endlich war der Wettergott auf unserer Seite und mit Backstagsbrise um 4 Bft. und bei strahlendem Sonnenschein gings mit Spis und Genakern nach Darßer Ort. Zieltonne war die Darßer Ort Ost und nach einer traumhaften Rutsche wurde auch die Tradition, die Querung der Kadetrinne, wieder aufrecht erhalten! Darßer Ort bot mal wieder ein Idyll der Extraklasse mitten in der Natur. Es folgten Wanderungen bis hin zum Regenbogencamp Prerow und ein gemeinsames Abendessen beim hiesigen Italiener. Morgens gab es Frühstück auf dem Steg und nach der Steuermannsbesprechung und Auswertung der letzten Etappe ging es dann bei schönstem Sonnenschein und Wind aus Ost Richtung Heimat. Gewinner des 3. Abschnitts wurde Ole mit seiner „Ventura“, die der „Calypso“ nicht von der Seite wich… 

4. Etappe: Darßer Ort-Warnemünde Traumhaft und abwechslungsreich ging es weiter. Wind und Flauten wechselten sich ab, die Sonne brannte von oben und so mancher Zweikampf machte die Rückreise doch recht spannend. Mal war der eine im Windloch, mal der andere in der Flautenzone, währen der Rest unter Land mit 5 Bft. im Nacken vorbei zog… Am Ende war es wieder die „Calypso“, welche die Etappe für sich entschied und damit auch als Favorit für den Wanderpokal hoch gehandelt wurde.